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Grüne Höfe im Zentralwerk

Eine neue Vision für das Zentralwerk …

Das Zentralwerk befindet sich in einem Quartier zwischen Riesaer-/ Großenhainer-/ Heide- und Zeithainer Strasse, welches hauptsächlich durch Gewerbehöfe mit hohem Versiegelungsgrad und geringem Grünanteil charakterisiert ist. Ein ähnliche Situation zeigt sich in den nördlich anschließenden Gewerbeflächen der Mälzerei und weiterer Gewerbeflächen des öffentlichen Handels. Südlich und östlich schließen Bereiche mit Blockrandbebauung und begrünten Innenhöfen an. Westlich verläuft, parallel zur Riesaer Strasse, die zweigleisige Bahnanlage mit ausgeprägten Ruderalfluren (krautreiche Initialstandorte) im Böschungsbereich sowie weiterer ausgedehnter Brachflächen (zurückgebaute Lockschuppen).
Im Spannungsfeld dieser Gegebenheiten, aber auch im Spiegel unserer gesellschaftlichen Verantwortung den Klimawandel anzupacken, fühlt sich das Zentralwerk und dessen Freunde zum Handeln verpflichtet. Um das Stadtklima positiv zu beeinflussen, ist es das Ziel der geringen Durchgrünung des Quartiers entgegenzuwirken und damit mikroklimatische Verhältnisse zu regulieren. Durch Fassaden- und Dachbegrünungen (Fahrradcontainer, Garage), innovative Methoden der Regenwasserrückhaltung, das Anlegen von Hochbeeten und artgerechten Pflanzungen, wird nicht nur zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas beigetragen, sondern auch die Herstellung von Habitaten der lokalen Populationen gefährdeter Arten (bspw. Fledermäuse, Vögel und Insekten) gefördert. Durch verminderte Auswirkungen von Überhitzungeffekten sowie durch die Reduktion der Windgeschwindigkeiten ist auch für das Umfeld des Projektes ein Mehrwert zu erwarten. Darüber hinaus erhalten die Nutzer des Zentralwerkes die Möglichkeit das eigene Umfeld nachhaltig und aktiv selbst zu gestalten. So wird der Nordhof als halböffentlich genutztes Privatgrundstück unter anderem auch als Austragungsort kultureller Veranstaltungen genutzt. Hier sollen die Hochbeete entstehen und somit die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Der Südgarten ist durch seine topografische Lage für den Anbau von Nutzpflanzen und als städtisches Biotop geeignet. Durch das Projekt, soll der Boden entsiegelt und begrünt werden.

Wir stellen Eigenmittel bereit und beantragen dafür Fördergelder. Drückt uns die Daumen, dass es klappt.

Spenden und Unterstützung bei den Arbeiten (fast jeden Samstag ab 10 Uhr) und perspektivisch auch bei der Pflege des neuen Grün sind willkommen! Sprecht uns einfach auf dem Gelände an, wenn Ihr mit anpacken wollt.



 

Bitte fügen Sie im Verwendungszweck folgendes Stichwort hinzu: Grüne Höfe